Dein Smartphone misst 100× pro Sekunde. Eine Stunde Fahrt = 360.000 Datenpunkte. Das ist mehr als viele dedizierte Telemetrie-Systeme liefern.
Die Rechnung
MotionRecord zeichnet mit 100 Hz auf — 100 Messungen pro Sekunde. Pro Sensor. Bei 6 Sensoren gleichzeitig.
- 100 Messungen × 60 Sekunden = 6.000 pro Minute
- 6.000 × 60 Minuten = 360.000 pro Stunde
- Bei einer 4-Stunden-Tour: 1,44 Millionen Datenpunkte
Zum Vergleich: Standard-GPS liefert 1 Messung pro Sekunde. Das sind 3.600 pro Stunde. MotionRecord liefert 100× mehr.
Was wird gemessen?
Jeder einzelne Datenpunkt enthält Werte von bis zu 6 Sensoren gleichzeitig:
- Accelerometer — G-Kräfte beim Bremsen, Beschleunigen, in der Kurve
- Gyroskop — Drehrate um alle 3 Achsen (Roll, Pitch, Yaw)
- Barometer — Höhe mit ±1m Genauigkeit (10× besser als GPS-Höhe)
- Magnetometer — Kompass-Richtung ohne GPS-Drift
- Rotation Vector — exakte 3D-Orientierung des Smartphones
- GPS — Position und Geschwindigkeit (~1 Hz)
Was man damit anfangen kann
Rohdaten allein sind erstmal nur Zahlenkolonnen. Spannend wird es, wenn man sie interpretiert:
- Gyroskop → Schräglage — die Drehrate um die Längsachse zeigt direkt, wie weit du dich in die Kurve legst
- Accelerometer → G-Kräfte — wie hart du bremst, wie stark du beschleunigst, wie viel Kraft in der Kurve wirkt
- Barometer → echte Höhe — GPS-Höhe springt um ±10m. Der Barometer liefert ±1m. Auf Passfahrten ein riesiger Unterschied
MotionRecord zeichnet auf. Kurvenfokus analysiert. Zusammen ergibt das Motorrad-Telemetrie zum Nulltarif.
Starte eine Aufnahme und sieh, was dein Smartphone wirklich kann.